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Das volle Paket bei häuslicher Pflege!

Wer Patienten pflegt, leistet viel. Deshalb unterstützen wir Sie mit unserer „Aktion Pflegeleichter“. Einfach, kompetent und sicher für Sie!

*Bei der Pflege von Angehörigen im häuslichen Umfeld besteht Anspruch auf Kostenübernahme für Pflegemittel im Wert von bis zu 40 Euro durch die Pflegekasse, bereits ab Pflegegrad 1.

Pflegewissen: Der Saniset Ratgeber für die Pflege von Angehörigen

Häusliche Pflege wirft viele Fragen auf

Manchmal geht es schneller, als man denkt. Ein Unfall, eine Erkrankung oder schlichtweg das fortschreitende Alter macht die Pflege von Angehörigen nötig. Wenn der Partner, ein Elternteil oder das Kind plötzlich zum Pflegefall wird, tun sich bei Familie und Angehörigen zunächst viele Fragen auf: Kann ich selbst die häusliche Pflege übernehmen? Was kommt bei der Pflege von Angehörigen auf mich zu? Wo hole ich mir Hilfe? Wie bekommt man einen Pflegeplatz? Und welche Kosten übernimmt die Pflegekasse bei welchem Pflegegrad?

Wenn ein Pflegefall ganz plötzlich und unvorhergesehen eintritt, ist das für viele Angehörige zunächst ein Schock. Plötzlich liegt die Verantwortung für die Pflege von Angehörigen, für das Leben und Wohlergehen eines geliebten Menschen in der eigenen Hand. Für die häusliche Pflege ist es zunächst wichtig, sich Informationen und gute Beratung über Möglichkeiten, Pflegegrad und Pflegehilfsmittel zu holen. Das erleichtert es, die richtigen Entscheidungen bei der Pflege von Angehörigen zu treffen, bürokratische Fehler zu vermeiden und die Situation für alle Beteiligten so einfach wie möglich zu gestalten.

Was sind die richtigen Schritte bei der Pflege von Angehörigen?

Was versteht man unter Pflegegrad?

Wie bekomme ich kostenlose Pflegehilfsmittel?

 

Was sind die richtigen Schritte bei der Pflege von Angehörigen?

Schritt 1: Wahl der richtigen Betreuung
Häusliche Pflege kommt in Deutschland sehr häufig vor: Rund 70 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause (ambulant) versorgt, wobei bei der Pflege von Angehörigen oft auch zusätzlich oder vollständig ein Pflegedienst übernimmt. Ungefähr 30 Prozent aller Pflegebedürftigen werden in unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen (stationär) versorgt.

Entscheiden Sie sich für eine geeignete Betreuungsform: Für die langfristige Pflege stehen viele verschiedene Betreuungsformen zur Auswahl. Vom Ambulanten Pflegedienst, der Sie bei der häuslichen Pflege unterstützt über neue Wohnformen, wie PflegeWohngemeinschaften und Einzelpflegekräfte, bis zu einer umfassenden Versorgung und Betreuung in Pflegeheimen kommen viele Optionen für die Pflege von Angehörigen in Betracht.

Bei allen Fragen zur Pflege von Angehörigen, zum Pflegegrad oder zum kostenlosen Pflegehilfsmittel-Paket stehen Ihnen die Berater Ihrer Pflegekasse sowie die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte vor Ort selbstverständlich immer zur Verfügung. Informationen erhalten Sie auch über das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit unter +49 30 340606602. Privat Versicherte können sich jederzeit an das Versicherungsunternehmen wenden, bei dem Sie versichert sind oder an den Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Gustav-Heinemann-Ufer 74c, 50968 Köln.

Bevor Sie sich für eine Betreuungsform für die Pflege von Angehörigen entscheiden, sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie mit einigen wichtigen Fragen befassen. Denn die Entscheidung, wo gepflegt werden soll, hat weitreichende Auswirkungen. Die folgenden Informationen sollen Ihnen bei der Einschätzung helfen, ob die Pflege von Angehörigen längerfristig durch ein Familienmitglied oder andere Pflegepersonen durchgeführt werden kann und ob Sie ergänzend oder ausschließlich auf die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zurückgreifen möchten. In jedem Fall haben Sie bei der häuslichen Pflege Anspruch auf Pflegehilfsmittel, finanziert durch Ihre Pflegekasse.


Schritt 2: Antrag auf Leistungen der Pflegekasse
Setzen Sie sich mit Ihrer Pflegekasse in Verbindung und stellen Sie dort einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung. Selbstverständlich kann das auch ein Familienangehöriger, Nachbar oder guter Bekannter für Sie übernehmen, wenn Sie ihn dazu bevollmächtigen.

Zuständig für die Pflegeversicherung ist die Krankenkasse des Pflegebedürftigen. Ein Anruf bei Ihrer Krankenkasse genügt und es wird Ihnen ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung zugeschickt. Einige Krankenkassen bieten hierfür auch Formulare auf Ihren Internetseiten an. Der Erstantrag auf Pflegeleistungen ist nicht aufwendig und ist schnell ausgefüllt. Trotzdem sollte vorab schon absehbar sein, welche Betreuungsform (z.B. häusliche Pflege oder stationäre Pflege) für den Pflegebedürftigen zukünftig geplant ist. Sie haben einen Anspruch auf eine Beratung durch die Pflegeberater Ihrer Pflegekasse innerhalb von zwei Wochen nach Antragseingang bei der Kasse. Folgende Beratungsstellen helfen Ihnen gerne weiter.


Schritt 3: Vorbereitung der Begutachtung (Pflegegrad)
Sobald Sie Leistungen der Pflegeversicherung beantragt haben, beauftragt Ihre Pflegekasse den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder andere unabhängige Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Die Begutachtung durch den MDK oder eines anderen Gutachters ist sehr wichtig und muss daher gut vorbereitet werden. Der Pflegebedarf muss vorab exakt dokumentiert werden. Bereiten Sie also direkt nach der Antragsstellung Folgendes vor:

(1) Fordern Sie einen Krankenbericht bei dem behandelnden Arzt an, um die Pflegebedürftigkeit auch von ärztlicher Seite zu dokumentieren;

(2) Klären Sie einen Termin mit dem MDK ab und teilen Sie den Begutachtungstermin auch den Pflegenden mit;

(3) Führen Sie, wenn möglich, ein Pflegetagebuch darüber, bei welchen Verrichtungen der zu Pflegende Hilfe benötigt (zum Beispiel beim Waschen, Anziehen, Essen).


Schritt 4: Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit und Pflegegrad
Wenn Sie den Antrag an Ihre Pflegekasse geschickt haben, meldet sich einige Wochen später der Gutachter. Der Gutachter prüft die Pflegebedürftigkeit (gemäß Pflegeversicherungsgesetz) und legt einen Pflegegrad fest. Der Pflegegrad entscheidet über die Höhe der Leistungen. Das neue Begutachtungsassessment (NBA) erfasst alle wichtigen Aspekte der Pflegebedürftigkeit aufgrund körperlicher, psychischer und kognitiver Beeinträchtigungen. Maßgebend für die Zuweisung eines Pflegegrades ist der Grad der Selbstständigkeit einer Person.

Der Gutachter des MDK prüft, wie selbstständig jemand ist und welche Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten vorliegen. Erst aufgrund einer Gesamtbewertung aller Fähigkeiten und Beeinträchtigungen erfolgt die Einstufung in einen der fünf Pflegegrade. Minuten spielen in der neuen Begutachtung und damit für die Einstufung keine Rolle mehr. Stattdessen werden die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen mehr Möglichkeiten haben, mit den Leistungen der Pflegekasse entsprechend ihren Wünschen und ihrer Lebenssituation umzugehen.


Schritt 5: Der Leistungsbescheid
Spätestens fünf Wochen nach Einreichung des Antrages bei der Pflegekasse erhalten Sie die Entscheidung der Pflegekasse über die festgestellte Pflegebedürftigkeit. Die Entscheidung der Pflegekasse über den Pflegegrad soll für Sie transparent und nachvollziehbar sein. Sie haben ein Recht darauf, mit dem Bescheid der Pflegekasse das erstellte Gutachten zu erhalten. Sie können sich schon bei der Begutachtung für eine Zusendung entscheiden. Natürlich können Sie auch nachträglich das Gutachten anfragen. Darüber hinaus erhalten Sie von der Pflegekasse spätestens mit dem Bescheid die gesonderte Rehabilitationsempfehlung, die im Rahmen der Begutachtung abgegeben wurde.

Spätestens fünf Wochen nachdem der Antrag bei Ihrer Pflegekasse eingegangen ist, muss die Pflegekasse Ihnen eine Entscheidung mitteilen. Besondere Regelungen gibt es hier, wenn der Antragsteller sich in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung befindet. Hier muss das Ergebnis spätestens nach einer Woche mitgeteilt werden, damit die
weitere Versorgung der Pflegebedürftigen sichergestellt werden kann oder der Pflegende eine Pflegezeit bei seinem Arbeitgeber beantragt hat.

Wenn Sie mit dem Bescheid der Pflegekasse nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen. Bitte beachten Sie, dass der Widerspruch direkt an die jeweilige Pflegekasse gerichtet werden muss. Wenn die Pflegekasse den MDK im Rahmen des Widerspruchsverfahrens mit einer erneuten Begutachtung beauftragt, überprüfen die MDK Gutachter zunächst Ihre Empfehlungen anhand des Erstgutachtens und der möglicherweise nachträglich eingereichten Unterlagen.

 

Was versteht man unter Pflegegrad?

Was bedeutet Pflegebedürftigkeit?
Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch Andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere bestehen.


Wie ist Pflegebedürftigkeit definiert?
Ist ein Mensch im gesetzlichen Sinn pflegebedürftig, hat er Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. In welchem Umfang der Versicherte eine finanzielle Unterstützung erhält, hängt von der Schwere der Pflegebedürftigkeit ab. Die Unterstützung orientiert sich nicht an dem Krankheitsbild, sondern am individuellen Pflegebedarf oder dem Umfang der notwendigen Betreuung. Der Pflegebedarf wird an der konkret notwendigen
Hilfe für die Pflege festgemacht. Das Begutachtungsverfahren für die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit misst, wie selbständig die betroffene Person den Lebensalltag bewältigen kann. Die Selbständigkeit wird in sechs Themenbereichen (sogenannte Module) erfasst; in jedem Modul gibt es unterschiedlich viele Fragen, die beantwortet werden müssen. Zu jeder Frage gibt es mehrere abgestufte Antwortmöglichkeiten, die sich zum Beispiel darauf beziehen, wie viel der Betroffene noch alleine unternehmen kann oder wie häufig bestimmte Ereignisse vorkommen.


Wie werden Pflegebedürftigkeit und Pflegegrade eingestuft?
Die Module sind in sechs Themen eingeordnet: (1) Mobilität, (2) kognitive und kommunikative Fähigkeiten, (3) Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, (4) Selbstversorgung, (5) Krankheits- oder therapiebedingte Anforderungen und Belastungen und (6) Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. In welchen Pflegegrad ein Mensch eingestuft wird, entscheidet ein Gutachten. Die gesetzliche Krankenversicherung lässt sich hierbei von dem medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) beraten. Bei Privatversicherten ist der medizinische Dienst „Medicproof“ dafür zuständig. Es folgt in der Regel ein Hausbesuch. Die Gutachter dieser Dienste stellen fest, wie viel Pflege notwendig ist und ob der Antragsteller anspruchsberechtigt ist und finanzielle Unterstützung erhält. Wenn also eine Pflegebedürftigkeit bei Ihnen oder einem Angehörigen gegeben ist, ist der erste wichtige Schritt ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung.


Welche Leistungen gibt es für welchen Pflegegrad?
Den Leistungsanspruch der Kurzzeitpflege wird Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 bis Pflegegrad 5 gestellt und zwar mit 1.612 Euro für bis zu acht Wochen innerhalb eines Kalenderjahres. Wurde im laufenden Jahr keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen, kann Verhinderungspflege beansprucht werden. Dabei werden von der Pflegekasse 1.612 Euro für maximal sechs Wochen innerhalb eines Kalenderjahres angedacht. Insgesamt ergeben sich pro Pflegegrad unterschiedliche Leistungsansprüche, welche hier nachgeschaut werden können. Zudem haben Sie Anspruch auf ein kostenloses monatliches Saniset Pflegemittel Paket.

 

Wie bekomme ich kostenlose Pflegehilfsmittel?

Auch wenn Sie ausreichend Unterstützung für die häusliche Pflege organisieren konnten, ist es nicht immer möglich, sich die Pflegehilfsmittel für die Pflege von Angehörigen selber zu besorgen. Der Vorteil bei Saniset ist, dass Sie sich darum keine Gedanken machen müssen. Wir kümmern uns um die Kostenübernahme sowie die zeitnahe und einfache Lieferung der Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege. Sie müssen also nicht extra in ein Ladengeschäft gehen. Saniset ist überall bei Ihnen vor Ort.

Ab Pflegegrad 1 stehen Ihnen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch im Wert von 40 Euro monatlich für die häusliche Pflege zu. Gemäß §40 Abs, 1 -3 SBG XI sind mit als zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel zum Beispiel Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Schutzschürzen, Desinfektionsmittel und Mundschutze gemeint.

Alle anderen Hilfsmittel für die häusliche Pflege, wie Rollatoren, Treppenlifts, etc. fallen nicht unter die Zuständigkeit der Pflegekasse und müssen bei der Krankenkasse beantragt werden. In den meisten Fällen werden Hilfsmittel dieser Art, nämlich technische Pflegehilfsmittel für die Pflege von Angehörigen, bezuschusst, sodass nur ein geringer Teil der Kosten vom Antragssteller getragen werden müssen. Die selbst zu leistende Zuzahlung für solche Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege beträgt maximal 25 Euro. Hier hilft Ihnen auch gerne unser Partner Servona.

Sie wollen Pflegehilfsmittel für die Pflege von Angehörigen gratis so schnell wie möglich erhalten? Wir übernehmen die Antragsstellung und die Lieferung der Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege gerne für Sie. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos. Stellen Sie sich einfach Ihr Saniset für die häusliche Pflege zusammen und wir kümmern uns um den Rest.

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